Textileinzelhandel kämpft gegen Filialisten
Filialisten brauchen leistungsstarke Kassen die im Netzwerk arbeiten. Immer mehr besteht heute der Textileinzelhandel aus den so genannten Filialisten. Einzelunternehmen werden immer seltener, da die guten Einkaufskonditionen, die ein Filialist erzielen kann, nicht so leicht geschlagen werden können. Da ist es schon ein Unterschied, ob man pro Artikel pro Größe 5 Stück oder 500 Stück bestellt. Wenn es in der Kasse nicht traurig aussehen soll, muss die kleine Einzelboutique dann sehen, dass sie exklusive Marken und Lieferanten für die Auswahl des Sortimentes heranzieht. Solche Probleme hat ein Filialist nicht. Alle Läden werden mit dem gleichen Sortiment bestückt, jede Filiale bekommt eine oder mehrere moderne Kassen in die sowohl Wareneingänge, als auch die Umsätze eingebucht werden können. Die Daten aus den Kassen werden regelmäßig vom der Zentrale aus abgerufen und in Warenwirtschaftsprogrammen ausgewertet. Damit wird schnell klar, welche Artikel Renner und welche Ladenhüter sind. So können die Filialisten schnell auf das jeweilige Kundenverhalten und Veränderungen reagieren, indem sie Preise heruntersetzen oder auch schnell nachbestellen. Der Warenbestand und die Lagerhaltung sind unter Kontrolle. Kleine Geschäfte können diese moderne Kassen Technik ebenfalls für sich nutzen. Ein individuelleres Warenangebot kann auch von Vorteil sein, denn manche Kunden möchten doch lieber etwas Besonderes tragen, auch wenn es im Preis etwas höher liegt. Eine moderne Kasse kann für die Optimierung der Gewinne eingesetzt werden, indem von der Warenlieferung bis zum Verkauf alle Aktionen darin gespeichert werden. So können über mehrere Preisebenen auch Sonderpreise und Rabatte pro Artikel eingegeben werden. Damit kann über die Statistiken genau nachvollzogen, welche Artikel von welchem Lieferanten vom Kunden am besten angenommen werden. Das kann dann bei den nächsten Bestellungen berücksichtigt werden und das Angebot noch besser an die Wünsche der Kunden angelehnt werden. Um bestehende Kunden regelmäßiger aktivieren zu können, ist es eine gute Möglichkeit, ein Kundenbindungssystem einzuführen, wie Kundenkarten, regelmäßige Verlosungen oder ein Punktesystem. Neuartige Thermodrucker können Karten mit speziell eingearbeiteten Schichten bedrucken mit dem Daten des Kunden und dem aktuellen Punktestand. Sie werden bei jedem Kauf vom Drucker gelöscht und wieder bedruckt. Damit kann man dann auch regelmäßig neue Werbebotschaften, wie Sonder- oder Rabattaktionen auf die Karten drucken. Punktesysteme können die Kunden dazu animieren, immer wieder mal im Geschäft vorbeizuschauen und zu kaufen, um die gewünschte Prämie bei Erreichung des passenden Punktestandes zu erreichen. Jede Maßnahme, die dabei helfen kann, den Umsatz zu erhöhen, sollte ergriffen werden. Durch die Anlage der Kundendaten in den Kassen für die Kundenkarten ergibt sich die Möglichkeit, das jeweilige Kaufverhalten zu analysieren und gezielte Werbebriefe zu senden. So fühlt sich der Kunde gut betreut und bleibt dem Geschäft treu.
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