Bioprodukte und moderne Kassen
Bioprodukte sind ja seit Jahren immer mehr von den Kunden gewünscht und gekauft. Bei Getränken gibt es in Bioqualität Bier, Fruchtsäfte, Softdrinks, Tee, Kaffee, Wein, Sekt, Liköre und Spirituosen. Bei Backwaren werden auf einer Fachmesse Brot, Kuchen und Torten in Bioqualität vorgestellt. Außerdem hält der Biohandel Brotaufstriche, Süßwaren, Milch- und Molkereiprodukte bereit. Dass Fleisch, Obst und Gemüse bekanntlich auch in Bioqualitäten zur Verfügung stehen, ist nun wirklich nichts Neues. Aber auch im Bereich Convenience und Tiefkühlkost wird inzwischen einiges geboten: Kräuter, Gewürze, Müsli, Speiseeis und Fisch. Bio-Produkte sind das Thema im Lebensmittelhandel. Nicht umsonst existieren seit vielen Jahren zahllose Bioläden, die durchaus mit ihrem Umsatz auch den Inhaber gut leben lassen. Bioläden und Reformhäuser sind natürlich mit Kassen ausgestattet, die alle Umsätze eines Tages zusammenfassen können. Ich habe beobachtet, dass in den meisten Bioläden und Reformhäusern, in denen ich schon eingekauft habe, jeweils eine Registrierkasse genutzt wurde. Aber nicht nur im Bioladen und im Reformhaus sind biologisch angebaute Lebensmittel zu bekommen. Immer mehr Supermärkte, Discounter und Warenhäuser haben ihre eigenen Marken entwickelt und setzen auf gesunde Ernährung. Dass diese Produkte teurer sind als konventionell angebaute Lebensmittel, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Jedenfalls lässt man bei jedem Einkauf mehr Geld an der Kasse als gedacht, wenn Bioprodukte mit im Einkaufswagen landen. Allerdings gibt es nicht nur Lebensmittel und Getränke in Bioqualität zu kaufen. Einige namhafte Textilhersteller haben ebenfalls den Trend für sich erkannt und bieten Kleidung aus biologischer Produktion. Es wird darauf geachtet, dass die Tiere Artgerecht gehalten werden, von denen Wolle zur Textilverarbeitung genommen wird. Auch Pflanzen wie Baumwolle werden biologisch angebaut. Außerdem ist Biokleidung frei von Giftstoffen und künstlichen Färbemitteln. Desweiteren kommt wahrscheinlich noch hinzu, dass die Arbeiter in der Produktion fair behandelt und bezahlt werden. Zusätzlich müssen sie keine Gifte einatmen. Dass dieser Prozess natürlich die Endpreise für den Verbraucher erhöht, ist klar. Und da bin ich auch bereit, mehr zu bezahlen. Ich muss den Textilhändlern glauben, wenn mir Kleidung in Bio angeboten wird. Als Laie habe ich keine Chance, die Fakten zu überprüfen. Aber ich denke, dass ich auf die Zusagen des Händlers vertrauen kann. Ob aber nun Biowaren oder nicht, ob im Bioladen, im Reformhaus oder im Supermarkt die Biolebensmittel verkauft werden. Bezahlen muss man doch alles an der Kasse. Genauso wie die Kleidung in Bio oder nicht-Bio im Textilgeschäft an der dortigen POS-Kasse, einem Kassensystem oder einer Registrierkasse gezahlt werden muss. Alle Geschäfte haben aber gemeinsam, dass sie einerseits in verschiedenen Varianten Bio-Produkte verkaufen und mit mehr oder minder modernen Kassen ausgestattet sind. Die modernsten Kassensysteme dürften in Supermärkten installiert sein. Bei einem Discounter weiß ich, dass dort in den letzten Wochen neue Kassenplätze eingerichtet wurden.
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